
Meine politische Heimat ist die Klimagerechtigkeitsbewegung. In den Jahren meiner politischen Arbeit habe ich vielen Gruppen, Bündnisse und Strukturen kennen gelernt und mit aufgebaut. Insbesondere meine Arbeit in der bundesweiten Bündnisstruktur von Ende Gelände hat mich geprägt. In meiner Rolle in der Prozessgruppe, habe ich gemeinsam viele (Entscheidungs-) Prozesse gestaltet und konnte viele Erfahrungen sammeln.
„Strukturelles Denken liegt mir im Blut. In den unzähligen Gruppen mit denen ich gearbeitet habe, hab ich gesehen welche linken Organisationskonzepte funktionieren und welche nicht.“
Diskriminierungssensible und hierarchiekritische Selbstorganisation fasziniert mich. Ich will Gruppen meinen Blick und meine Erfahrung zur Verfügung stellen. Mich motiviert die Überzeugung, dass sich externe Hilfe zu holen jeder Gruppe viel Wert bringen kann. Ein Blick von außen kann nicht nur in Konfliktsituationen, sondern auch in Transformationsprozessen eine Gruppe stärken.
„Praktische Erfahrungen von Selbstorganisation kombiniert mit systemischem Prozessdenken und Organisationswissen des 21. Jahrhunderts.“
Ich hab vor ein paar Jahren angefangen mich professionell weiterzubilden in Richtung Organisationsentwicklung und Beratung. Insbesondere hab ich eine systemische Mediationsausbildung gemacht, mit besonderen Fokus auf Konflikte in selbstorganisierten Gruppen. Diese Expertise hab ich zunächst hauptsächlich Politgruppen zur Verfügung gestellt, mittlerweile ist diese Arbeit mein Beruf und ich berate und begleite soloselbstständig verschiedenste Gruppen. Ein kleiner Einblick findet sich in der Rubrik: